Knödel
Das Wort “Knödel” wird in Südostdeutschland, Österreich und Südtirol verwendet und bedeutet soviel wie die Verkleinerung des mittelhochdeutschen “knode” für “Knoten”. In Italien nennt man die Knödel “canederli”.
Knödel sind eine sehr nahrhafte und vielseitige Speise, die es in sehr vielen Varianten mit verschiedenen Grundzutaten gibt. Da können Topfen (Quark), Brot oder Kartoffeln dem schmackhaften Gericht zugrunde liegen, und Obst oder Zwiebeln, Kräuter, manchmal auch Gemüse und ein besonderes Mehl beigefügt werden. Topfen- oder Kartoffelknödel z.B. werden oft mit Aprikosen (Marillen) oder Pflaumen (Zwetschgen) gefüllt, in Wasser gekocht und in Bröseln, Zucker und zerlassener Butter gewälzt. So bieten sie eine wunderbare Nachspeise.
Oft gibt es Speckknödel zu deftig zubereiteten Fleisch, eventuell noch ein saftiges Sauerkraut dazu oder einen Salat. Kartoffelsalat passt übrigens perfekt auch zu Käse- (im Bild) oder Wurstknödel. Serviettenknödel sind meist aus denselben Zutaten wie die sogenannten Fastenknödel gemacht: Brotwürfel (meist Weißbrot), Milch und/oder Wasser, Eier, zerlassene Butter, Zwiebeln, eventuell Porree und Petersilie feingehackt, Salz, Pfeffer und etwas Mehl zum Binden. Buchweizenknödel seien hier auch noch erwähnt und die Tatsache, dass dieses Thema damit noch lange nicht erschöpft ist!
Knödel oder Klöße gehören in Deutschland, Österreich, Italien und in der Schweiz zu den traditionellen Speisen.
