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Piemont

Am Fuße des Berges

Der Name verrät es bereits: Piemont ist das Land am Fuße der Berge (al Piede del Monte) und verdient sicher diese Bezeichnung, denn die Region wird von Bergen förmlich umzingelt: Der beginnende Apennin im Süden und vor allem die Alpen im Westen und Norden der Region. Sie umgeben die zur Adria hin abfallende Poebene, die bekannteste Spitze ist der Monte Rosa. Skigebiete wie Sestriere oder die Okzitanischen Berge liegen hier, nicht weit von Turin, und waren Austragungsort der olympischen Winterspiele 2006.

Kultureller Reichtum durch den Jahrhunderte alten Austausch mit dem benachbarten Frankreich, insbesondere mit dem Gebiet zwischen Marseille, Monaco und Nizza, und durch die Präsenz der alten okzitanischen Kultur und Sprache, deren Traditionen auch heute noch gepflegt werden, ebenso wie in den valdesischen Tälern die evangelische Konfession lebt, geben dem Piemont zahlreiche Besonderheiten.

Kulinarisch muß das Piemont keine Angst vor Vergleichen scheuen: Nicht nur hervorragender Wein und Spumante aus der Region um Asti, sondern auch eine lange Tradition an Chokolatiers bietet Turin - selbst der Nutella-Produzent Ferrero hat seinen Stammsitz im piemontesischen Alba. Die weltweit operierende Vereinigung Slow Food für einen nachhaltigen und reichwertigen Nahrungsmittelkonsum und eine bewusstere Esskultur, stammt aus dem Piemont und veranstaltet in Turin regelmäßig Messen und Fortbildungen zu den Geschmacks- und Genusskulturen Europas und der Welt.

 

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